2.1.3 Durchführung
1) Beschrifte die Reaktionsgefäße wie folgt:
Grün Tat (Tatort)
Blau V1 (Verdächtiger1)
Orange V2 (Verdächtiger2)
Violett V3 (Verdächtiger3)
Rot V4 (Verdächtiger4)
Schreibe auch dein Gruppenkürzel dazu. In diesen Gefäßen wird die Restriktion ablaufen. Die Gefäße werden dann in den Styroporhalter gesteckt.
2) Pipettiere nun je 12µl von jeder DNA-Probe in die zugehörigen Reaktionsgefäße. Verwende hierfür jedes Mal eine neue Pipettenspitze!
Hinweis: Immer die Pipettenspitzen wechseln, wenn irgendeine der Flüssigkeiten versehentlich berührt oder das Reagenz gewechselt wurde. Im Zweifelsfall immer die Spitze tauschen! Die Spitzen nicht mit den bloßen Händen berühren (Pinzette oder Latexhandschuhe). Der Puffer kommt vor den Enzymen in die Gefäße; die Enzyme immer zuletzt.
3) Mit der Mikropipette wird nun in jedes Reaktionsgefäß je 2,0µl Restriktionspuffer "RB" pipettiert. Verwende auch hier für jede Probe eine neue Pipettenspitze!
4) Nun wird in jedes Gefäß mit einer neuen Pipettenspitze je 2,0 µl des Enzymgemisches "ENZ" hinzupipettiert. Um eine optimale Durchmischung zu gewährleisten wird das Gemisch jedesmal gleich nach der Zugabe der Enzyme mit derselben Pipettenspitze 2x vorsichtig wieder aufgezogen und ausgedrückt. Die Gefäße danach verschließen.
Beobachtungen
a) Beschreibe die DNA-Proben (physikalische Eigenschaften).
Die Proben haben eine höhere Viskosität als Wasser, weisen aber nicht die Transparenz von Wasser auf.
b) Kann man Unterschiede zwischen den DNA-Proben erkennen?
Nein, es lassen sich keine Unterschiede erkennen.
In den Reaktionsgefäßen sollte nun folgendes enthalten sein:
5) Die Proben werden nun bei 37 °C im Wasserbad oder im Brutschrank für die Dauer von 45 min. inkubiert. Alternativ können sie auch bei Raumtemperatur über Nacht stehen bleiben. Nach der Inkubationszeit werden die Ansätze bis zur weiteren Verwendung im Kühlschrank gelagert.